Nicht das Mittel für Ihre Diagnose — das Mittel für Sie.
Ich bin Rike Schwartze – Heilpraktikerin und Körperpsychotherapeutin in Wiesbaden. In meiner Praxis am Kaiser-Friedrich-Ring 72 arbeite ich seit 1998 mit klassischer Homöopathie und Körperpsychotherapie.
Homöopathie – aber nicht die aus der Drogerie.
Viele kennen Homöopathie als die kleinen Kügelchen aus dem Regal: Globuli gegen Erkältung, Arnika gegen Prellungen. Das ist Selbstmedikation – und funktioniert für manches gut. Klassische Homöopathie ist etwas anderes. Sie beginnt nicht mit Ihrer Diagnose. Sie beginnt mit Ihnen.
In der klassischen Homöopathie suche ich nach dem einen Mittel, das zu Ihnen als Mensch passt – nicht zu Ihrem Symptom. Dafür brauche ich Zeit. Wie reagieren Sie auf Stress? Was hat sich in Ihrem Leben verändert, bevor die Beschwerden kamen? Schlaf, Essen, Kälte, Wärme, Jahreszeit – all das fließt ein. Die Erstanamnese dauert anderthalb bis zwei Stunden. Das ist die Grundlage.
Das Prinzip der Individualisierung ist der entscheidende Unterschied. Zwei Menschen mit Migräne können völlig unterschiedliche Mittel brauchen – weil sie unterschiedlich sind. Ein gutes homöopathisches Mittel wirkt nicht auf die Migräne. Es wirkt auf die Person, die Migräne hat.
Keine Gegenmethode zur Schulmedizin. Eine Ergänzung – besonders dort, wo sie an Grenzen stößt.
Migräne und Kopfschmerzen · Rheuma und Gelenkbeschwerden · Allergien und Hauterkrankungen · chronische Erschöpfung · Burnout-Begleitung · Schlafstörungen · Hormonschwankungen und Wechseljahresbeschwerden · Unterstützung vor und nach Operationen · Begleitung bei Krebstherapie · immer wiederkehrende Infekte
Chronische Atemwegserkrankungen und Infektanfälligkeit · Neurodermitis · Verhaltensauffälligkeiten · Einnässen · Schlafprobleme · Schulangst
Diese Liste ist eine Orientierung, kein Versprechen. Ob Homöopathie in Ihrer Situation sinnvoll ist, klärt sich im ersten Gespräch. Ich arbeite nicht mit allen Beschwerden – und ich sage das auch, wenn ein anderer Weg besser passt.
Die Erstanamnese ist das Herzstück. Und sie dauert ihre Zeit.
Planen Sie anderthalb bis zwei Stunden ein. Nicht weil wir das Gespräch ausdehnen, sondern weil ich wirklich verstehen möchte, wer Sie sind und was Sie beschäftigt. Nicht nur körperlich.
Wir sprechen über Ihre aktuellen Beschwerden – aber auch darüber, wie Sie schlafen, wie Sie auf Kälte oder Hitze reagieren, was sich in Ihrem Leben verändert hat. Manchmal kommen Dinge zur Sprache, die auf den ersten Blick nichts mit dem Anliegen zu tun haben. Das ist gewollt. Das Bild eines Menschen entsteht aus vielen Details.
Nach dem Gespräch kommt die Mittelwahl – die sogenannte Repertorisierung. Ich gleiche das Gehörte mit den Eigenschaften möglicher Mittel ab. Sie bekommen das Mittel in der Folgesitzung oder per Post – zusammen mit meiner Einschätzung, worauf zu achten ist.
Die Wirkung zeigt sich in den meisten Fällen über Wochen bis Monate. Wir begleiten das gemeinsam: Wie hat sich etwas verändert? Manchmal muss das Mittel angepasst werden. Manchmal reicht eines für lange Zeit.
Viele meiner Patientinnen und Patienten kommen zuerst wegen körperlicher Beschwerden. Die Homöopathie hilft – manchmal sofort, manchmal langsam, manchmal kommt sie an eine Grenze. Und dann zeigt sich: Da ist etwas, das sich nicht durch ein Mittel verändern lässt. Eine Lebenssituation. Ein Muster.
In diesem Moment müssen Sie nicht die Therapeutin wechseln. Wir kennen uns bereits. Und wir können – wenn Sie das möchten – auf der psychotherapeutischen Ebene weiterarbeiten. Der Übergang ist nahtlos. Kein neues Erstgespräch. Einfach: weiter.
Fragen zur Homöopathie.
Ist Homöopathie nicht nur Placebo?
Das ist die meistgestellte Frage – und ich verstehe sie. Die wissenschaftliche Debatte ist nicht abgeschlossen. Was ich sagen kann: Ich habe 28 Jahre lang beobachtet, was passiert, wenn ein gut gewähltes Mittel gegeben wird. Bei Säuglingen, die nicht wissen was Placebo bedeutet. Bei hochskeptischen Menschen. Das reicht mir als Grundlage. Ob es Ihnen reicht, müssen Sie selbst entscheiden.
Wie lange dauert es, bis Homöopathie wirkt?
Das hängt von der Beschwerde und vom Menschen ab. Akute Beschwerden können sehr schnell ansprechen, manchmal innerhalb von Stunden. Chronische Erkrankungen brauchen mehr Zeit. Als grobe Orientierung: Was jahrelang gewachsen ist, braucht Monate, um sich zu verändern.
Kann ich Homöopathie parallel zur Schulmedizin nutzen?
Ja – und das ist oft der sinnvollste Weg. Ich arbeite nicht gegen die Schulmedizin. Homöopathie kann die schulmedizinische Therapie sinnvoll ergänzen – zur Unterstützung des Immunsystems, zur Regeneration nach Operationen oder zur Linderung von Nebenwirkungen. Wichtig: Ich sollte wissen, welche Medikamente Sie nehmen.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Meine Leistungen sind Selbstzahlerleistungen. Gesetzliche Krankenkassen erstatten Heilpraktiker-Leistungen grundsätzlich nicht. Privatversicherte und Menschen mit Heilpraktiker-Zusatzversicherung erhalten je nach Tarif eine (Teil-)Erstattung.
Was kostet eine Erstanamnese?
Das Honorar teile ich Ihnen gerne im persönlichen Gespräch mit.
Behandeln Sie auch Kinder?
Ja. Ich behandle Kinder und Jugendliche homöopathisch – besonders bei chronischen Beschwerden. Die Erstanamnese bei Kindern läuft etwas anders ab: Jüngere Kinder brauchen nicht selbst zu berichten – ich beobachte, wie sie sich verhalten, und spreche ausführlich mit den Eltern.
Interesse? Dann freue ich mich von Ihnen zu hören.
Kein Formular, kein Fragebogen. Ein kurzer Anruf oder eine E-Mail – das reicht für den Anfang.